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Mütter-Burnout vermeiden

Aktualisiert: Apr 2

Viele Mütter fühlen sich erschöpft. Die Mehrfachbelastung durch Familie, Haushalt und Beruf ist eine große Herausforderung. Es fehlt die Zeit, um wieder aufzutanken. Auch wenn die Väter heute eine große Unterstützung sind, tragen die Mütter meist die Verantwortung für die Familie und den Haushalt, d.h. sie stellen sicher, dass passende Kleidung da ist, sie organisieren Spielverabredungen und Hobbies, besorgen Geschenke für den Kindergeburtstag, etc. Das alles neben den beruflichen Anforderungen im Kopf zu haben, führt zu dem sogenannten „mental load“ (siehe dazu auch der Artikel in Spiegel online: https://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/familie-warum-muetter-immer-alles-im-kopf-haben-muessen-a-1296211.html). Die Anforderungen sind enorm. Zudem stellen viele Mütter sehr hohe Ansprüche an sich selbst. Sie wollen nicht nur eine liebevolle und stets geduldige Mutter sein, die alles perfekt organisiert, sondern auch beruflich erfolgreich und für den Partner attraktiv. Kein Wunder, dass wir Mütter oft das Gefühl haben, nicht genug zu sein. Diese Kombination aus großen Anforderungen und hohen eigenen Ansprüchen führt zu Burnout-Gefahr.

Wo kommen diese eigenen Ansprüche her? Es werden viele Erwartungen an Mütter gestellt, von Lehrern, Partnern, Kindern, Arbeitgebern, etc. Auch besteht die gesellschaftliche Erwartung, dass Mütter alles vereinbaren können.

Eine wichtige Rolle spielen unsere inneren Antreiber, die früh in der Kindheit durch Erwartungen unserer Eltern oder anderer wichtiger Bezugspersonen geprägt wurden: Sei stark! Sei perfekt! Mach es allen recht! Beeil dich! Streng dich an! Diese fünf Antreiber wurden in dem psychologischen Konzept der Transaktionsanalyse definiert. Sie sind fest verankert und prägen unser Verhalten, indem sie automatisch abgerufen werden. Unter Stress wirken diese Antreiber besonders intensiv. Das Gefühl, nicht genug zu sein, wird verstärkt.

Irgendwann kommt der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt, sei es die Krise in der Partnerschaft oder die Kritik vom Chef.

Was kannst du tun? Ein erster Schritt kann es sein, die eigenen Antreiber zu erkennen, sich bewusst zu machen, wann sie wirken und wodurch sie ausgelöst werden. Durch Methoden der systemischen Beratung, die ressourcen- und lösungsorientiert sind, gelingt es dir, neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. Du entwickelst mehr Selbstwertgefühl und lernst, deine Bedürfnisse gegenüber deinem Partner, Arbeitgeber und anderen besser zu kommunizieren.


Gerne unterstütze ich dich dabei. Kontaktiere mich, um ein kostenloses Erstgespräch zu vereinbaren.


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